Fotograf / Autor:
Dieter Pilz
Ab 14 Uhr zeigt Hausweber Jörg Franz, wie viele Schritte notwendig sind, um aus der Flachs-Pflanze Leinenstoff zu fertigen.
Flachsverarbeitung und Seifen im Weberhaus Marlesreuth, ist die Flachsverarbeitung das Thema im Rahmen des Programms „Alte Handwerke erleben“. Ab 14 Uhr zeigt Hausweber Jörg Franz, wie viele Schritte notwendig sind, um aus der Flachs-Pflanze Leinenstoff zu fertigen. Das Weberhaus in Marlesreuth hat es sich in diesem Jahr zur besonderen Aufgabe gemacht, alte, vom Aussterben bedrohte Handwerke vorzuführen und dadurch erlebbar zu machen. Und was wäre ein Weber ohne das Garnmaterial, aus dem er seine Stoffe weben kann? Deshalb gewährt das Weberhausmuseum am 13.9. Einblicke in die Herstellung von Leingarn, das aus der Flachspflanze gewonnen wird. Und da sind jede Menge Arbeitsschritte und Gerätschaften erforderlich, sei es das Riffeln, um die Samenkapseln der Pflanze abzustreifen, das Flachsbrechen sowie das Hecheln (Foto), um die Fasern auszurichten, bis hin zum Spinnen, um endlich das Garn zu erhalten, das der Weber dann verarbeiten kann. Natürlich sind neben den oben genannten Arbeitsschritten noch einige mehr erforderlich. Doch das kann jeder bei einem Besuch im Weberhaus selbst erkunden. Neben der Flachsverarbeitung zeigt das Museum auch eine schöne Auswahl an handgesiedenten Seifen aus dem Berger Seifenkistchen. Das Weberhausmuseum selbst befindet sich in einem der ältesten noch original erhaltenen Trupfhäuser.
| « Zurück | Verschiedenes » |